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Vorgeschichte (III): Der Anti-Gadget-Typ

Ich war nie der Gadget-haben-woller. Ich hatte als Jugendlicher keinen Walkman. Ich hatte Bücher!

Bis heute besitze ich kein Navigationsgerät, es gibt ja Falk.de, wo man sich den Weg in der klassischen “alten” Weise ausdrucken kann. Ich habe mir erst spät eine Digi-Cam zugelegt jedoch wenig fotografiert. Fotografieren ist eher ein Thema für meine Freundin. Ich habe bis heute keinen iPod und CDs kann ich, dank meiner Freundin, auch erst seit ein paar Wochen im Auto hören.

Ich bin ein Anti-Gadget-Typ, also eher ein Apple-Gegner.

Warum?

Ganz ehrlich – Als Product Manager beim Vermarkter von golem.de habe ich zwar in den letzten zwei Jahren von Navigationsgeräten gelesen und war auch bei den eBook-Readern auf dem Stand der Dinge, aber ich bin Purist auf dem Schreibtisch: Wozu zwei Geräte jetzt kaufen, wenn doch in ein paar Monaten ein Gadget auf den Markt kommt, das beide Aufgaben erfüllt?

Das iPad ist nun für mich das erste Gerät, welches beide Aufgaben erfüllt. Wie genau etc. wird Thema hier im Blog sein.

Zurück zum Thema Gadget – Es ist wie dem PC-Kauf: Man kann jedes Jahr einen neuen PC State of the Art kaufen oder warten bis die alte Kiste nicht mehr den Aufgaben gewachsen ist. Ich habe in meinen Augen nichts als Non-Gadgeteer verpasst, bemerke nun natürlich um so mehr den Wandel meines Mediennutzungsverhaltens.

Wie ich trotzdem zum iPad kam

In diesem Abschnitt verwende ich u.a. einige Videos von golem.de, auch wenn es iPad-unfreundliche Flash-Filme sind. Alles begann mit einem Trailer:

Den Kindle fand ich ja schon nett. Aber… Bücher habe ich bisher noch in der Hand – Stichwort: Mediensozialisation. Und das Gerät kann nur Bücher anzeigen. Das Vertriebsmodell “im Gerät gefiel mir jedoch.

Dann kam dieser Trailer:

Gut, der Kasten ist schwer. Es kann alle Funktionen halbwegs erfüllen. Aber ob es das richtige Gerät ist? golem.de hatte ein Video-Test:

Ich benötige das Gerät ja für die Freizeit. Wie steht es mit Spielen?

Nur für den Fall, wie steht es mit Arbeiten?

Alles gut und schön.

Der Entschluss

Im Frühjahr bekam ich wieder den emedia-sf zur Medienentwicklung und zu Geschäftsmodellen in den USA in die Hand. Die Berichte sind eine wahre Goldgrube an Ideen. Beispielinhaltsverzeichnis (PDF): iPad-Geschäftsmodelle & Entwicklungen im mobilen Markt. Leider kostet ein Jahresabo 300 €. Vielleicht kann ich bei Gelegenheit einen der Artikel aus einem der PDFs nach Rücksprache hier im Blog veröffentlichen. Schauen wir.

Diese Berichte gaben für mich den Ausschlag, nicht die Videos und das allgemeine Hypen. Es war für mich an der Stelle abzusehen, das etwas passierte. Also habe ich mir einen iPad bestellt.

Das war meine Vorgeschichte zum iPad-Kauf.

5 Kommentare

  1. Hallo Gerd,

    ich bin schon sehr gespannt über deine iPad Anwendungszwecke zu lesen. Persönlich bin ich glaube ich das genaue Gegenteil von dir (wenn auch fast 20 Jahre jünger ;) ).

    Ich weiß noch das ich damals meiner Mutter einen der ersten SEG mp3 Player aus den Rippen geleiert habe. Der konnte schon ein ganzes Album speichern, konvertierte bei der Speicherung jedoch die Daten jedoch in ein anderes Musik-Format. Also im eigentlichen Sinne war es kein mp3 Player aber dafür konnte ich den “Würfel” beim Fahrrad fahren zur Schule bequem in der Hosentasche tragen und die CD hat nicht ständig gestoppt dabei.

    Das ganze zog sich so durch die Zeit weiter. Natürlich war ich als Kind im Besitz fast jeder GameBoy Generation und habe dafür teilweise 1 Jahr vorher das sparen angefangen. Glücklicherweise sind die Möglichkeiten als Kind / Jugendlicher allerdings begrenzt.

    Nun bin ich mittlerweile seit mehr als 2 Jahren ein zufriedener iPhone-Nutzer, den Sinn eines iPads habe ich allerdings bisher noch nicht für mich persönlich gefunden.

    Viele Grüße aus Nürnberg,

    Jan

    Antworten
  2. Nun bin ich mittlerweile seit mehr als 2 Jahren ein zufriedener iPhone-Nutzer, den Sinn eines iPads habe ich allerdings bisher noch nicht für mich persönlich gefunden.

    -
    Das geht mir exakt genauso. Wenn ich mobil sein möchte, nehme ich den Laptop und bin nicht auf Apps angewiesen, bei denen ich zudem von Appels Gnade abhängig bin, sie zu verkaufen.

    Antworten
    • Hallo Du,

      ich werde in den nächsten Tagen einige Erfahrungsberichte und wie gewohnt auch Übergreifende Beiträge zum Thema iPad / Mobile Games usw. verfassen. Den Anfang machte ich gestern mit Sparkle. Heute geht es um Geschäftsmodelle und am Montag schiebe ich einen Bericht zu einer Woche Twitter ein.

      Viele Grüße aus Essen,

      Gerd

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  3. Pingback: Interview mit padlive | Antworten für Blogger

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