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eBooks zum Lernen – Review der Inkling-App

13 Beispiel b

Was macht ein Verlag, wenn es “mehr” machen möchte, als “nur” eBooks = reinen Text verkaufen? Eine FOLIO-App an den Start bringen, wie Scientific American (Review). Oder ein “eigenes Format” erfinden: Inkling.

Ich habe mir diese App angeschaut. Als Einstieg ein Trailer:

Der Verlag McGraw-Hill hat mit der Plattform Inkling.com schon vor einigen Monaten die Lösung vorgestellt und damals wurde auf ganz wenigen Plattformen über die App gesprochen. Ich nehme mir hier nun die Zeit mit ein paar Screenshots die App im Detail vorzustellen, da das Video einige Bereiche der App nicht im Detail zeigt.

Startseite

Zunächst zeigt die App alle gekauften Bücher in einem Bücherregal.

Am unteren Rand der App sind weitere Funktionen, die auf den folgenden Bildern kurz vorgestellt werden: Inkling-Store, Contacts und Settings. My Stuff ist eine reine Auflistung meines Bücherregals.

Der Inkling-Store

Es gibt 4 Buchkategorien: Art & Design (2 Bücher), Life Science (4 Bücher, 1 Angekündigt) Business Economics (5 Bücher) und Social (Science 2 Bücher). Vor ein paar Monaten waren es nicht viel weniger…

Preislich liegen die Bücher zwischen 60 und 180 Dollar, kosten im Shop aber wie z.B. das Buch zur Fotografie nur 7,99 Euro. Einige Kapitel aus fast jedem Buch sind kostenlose Teaser, daher lohnt sich für einen Interessierten auf jeden Fall die kostenlose App.

Contacts

Diese Funktionen machen in Klassenverbänden usw. Sinn, oder für Studenten: Ein kleines Social-Network im Buchladen…

Settings

Gute Idee: Mit den Freunden kann man auch seine Notizen zu einem Buch teilen. (Nur beim Zitieren nicht mit den Fußnoten durcheinander kommen oder gar vergessen!)

Wichtig fand ich, das man alle diese Funktionen abschalten kann.

Das Buch: Kapitelübersicht

Jedes Kapitel unterteilt sich in einzelne Bereiche, die getrennt angesprungen werden können.

Die Suche

Natürlich kann in dem Buch auch gesucht werden.

Eine Kopierfunktion, um Texte in ein anderes Dokument zu übernehmen habe ich nicht gefunden.

Weitere Funktionen…

Das Buch im Portraitmodus

Am besten lassen sich die Bücher im Hochkant- /Portraitmodus lesen. Hier eine Titelseite als Beispiel…

Und so sieht eine Seite aus einem solchen Lehrbuch aus:

Einzelne Bereiche können mit der besonderen Beschreibungssprache (kein ePub!) von Inklings hervorgehoben werden. Hier zwei Beispiele:

Umsatz?

Wie immer bei Verlagen wird nach dem Umsatz und Erlös gefragt. Lohnt sich der Aufwand? Ich habe dazu keine konkrete Antwort, vielleicht hilft aber dieser Einblick:

Top In App Purchases

  1. Lights, Camera, Capture – $9.99
  2. Lights, Camera, Capture Chapter 1 – $1.99
  3. Biology Ch. 4 – $2.99
  4. Essential Clinical Anatomy – $64.99
  5. Chapter 30 of Ganong’s Review of Medical Physiology – $1.99
  6. Biology Ch. 5 – $2.99
  7. Music: An Appreciation – $69.99
  8. Lights, Camera, Capture Chapter 2 – $1.99
  9. Chapter 15 of Biology – $3.99
  10. Chapter 31 of Ganong’s Review of Medical Physiology – $1.99

Beachtenswert fand ich die InApp-Verkäufe auf Platz 4 und 7. Es sind also wirklich Menschen bereit statt  55 Euro (!) für ein digitales Fachbuch zur Musik auf dem iPad zu zahlen. Laden-Preis (Print) wäre 94 Dollar.

Wenn ich mir jedoch die Liste anschaue, habe ich nicht das Gefühl, als ob viele Bücher verkauft worden sind.

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Inkling (AppStore Link) Inkling
Hersteller: Inkling Systems, Inc.

Freigabe: 12+
Preis: Kostenlos Kaufen / Herunterladen

Autor: Gerhard Schroeder

Wohne mit meiner Frau im schönen Essen, im Herzen des Ruhrgebiets. Blogge meine persönlichen Gedanken zum Wandel in der Mediennutzung wie z. B. eBooks, eMagazinen, Comics, Spielen, Apps, Gadgets und Co..

10 Kommentare

  1. Ein großes Thema, was für Smart-Phones und Pads noch absolut in den Kinderschuhen steckt. Bzgl. Sprachen sollten Firmen wie z.B. Langenscheidt in Deutschland führend sein. Das Ergebnis ist, dass sie ihre Wörterbücher in Apps kopieren.
    Das kann nicht alles sein.

    Vielleicht braucht es Apps, die mehrere Quellen zusammenführen und gleichzeitig Lerntools anbieten, in denen man Lernbereiche auswählen kann und nicht mehr selbst Worte eingeben muss.

    Antworten
    • Hallo Chris,

      solche Quellenzusammenführungen kann man in nativen Apps machen, oder als Web-App. Mal sehen wohin die Reise geht… und wofür die Leser / Nutzer zahlen wollen.

      Viele Grüße aus Essen,

      Gerd

      Antworten
  2. Pingback: Linktipps der Woche: +1, AmazonCrossing und Professoren in sozialen Netzwerken | Wissenschaft und neue Medien

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