Die Tage fand ich das FOLIO-eMagazin “Gamereactor” auf dem iPad und plante eine kleine Review der ersten Ausgabe, da lese ich von dem Vorreiter-Verlag Conde Nast, der versuchte alle Magazine auf dem iPad umzusetzen und nun feststellt, das noch nicht genügend iPads am Markt sind. Ach? Verrückte Welt!
Vor ein paar Tagen habe ich das eMagazin-Format FOLIO im Beitrag “Folio” der Adobe-Nachfolger des PDF? Ein Blick auf die Oberfläche am Beispiel von Scientific American vorgestellt. Das gleiche Adobe-System wird für das Magazin “Gamereactor” genutzt. Wer also allgemeine Infos zu dem System haben möchte, sollte den Scientific American-Beitrag ansurfen. In dem Gamereactor-Beitrag geht es nur um ein paar Besonderheiten des eMagazins.

Wie in vielen solcher eMazazin-Stores gibt es eine Übersichtsseite mit den vorhandenen Ausgaben. Klar, bei Ausgabe 1 (Gratis!) kann jeder einen Blick wagen. Zuerst steht aber der eMagazin-Download an mit ein paar hundert MB.

Nach dem Aufruf der ersten Ausgabe sieht der Leser die Titelseite, die natürlich sich an die Fläche des iPads anpasst. (Portrait- und Landscape-Modus.) Für diesen Blog-Beitrag habe ich nur den Landscape-Modus mit ein paar Bildern zusammengefasst.
Die Überschriften sind Verlinkt und führen zu dem Artikeln im eMagazin.

Auf der nächsten Seite befindet sich das Inhaltsverzeichnis. Leider ist das Vorwort (linke Seite) zu lang, so das der Leser scrollen muss. Alle anderen Texte im eMagazin passend auf die angezeigten Flächen und hier ist kein Scrollbalken. Leider keine schöne Lösung. Sicher wird in der nächsten Ausgabe hier eine Änderung erfolgen?

Die Artikel sind sehr Unterschiedlich in der Anmutung. Einige Beiträge auf hellem und andere auf dunklem Hintergrund. Die 3-Spaltigkeit und die gewählte Schriftgröße finde ich besser als in der Scientific American-Ausgabe.

Was genau zu diesen wirklich schlechten Textumbrüchen geführt hat vermag ich nicht zu sagen. Zum Glück ist das ein Ausrutscher, nur auf dieser Seite.

Bei einigen Artikeln wurde von diesem Standard-Layout abgewichen und große Bildelemente bestimmen die Seiten. Mehrfach werden die Figuren auch über zwei Seiten angezeigt…
…wie in diesem Beispiel.

Youtube-Videos werden auch direkt in die Beiträge eingebunden. Spiele-Trailer also direkt in dem eMagazin.
Fazit?
Die Zielgruppe des eMagazins sind eher die Hardcore-Zocker, Freunde von Shootern und Actionlastigen Spielen. Nicht mein Umfeld, aber sicher finden sich unter den iPad-Nutzern einige Zocker der alten Schule. Für mich ist der “Gamereactor” wegen der inhaltlichen Ausrichtung kein Abo-Kandidat, ich würde mich eher über ein eMagazin mit guten Spiele-App-Reviews interessieren. Nicht diese Presse-Text-Abschreib-Blog-Beiträge, sondern schon in der Art und Aufmachung des “Gamereactors”.
Aber vermutlich interessiert sich niemand weiter für diese kleine Zielgruppe. Was wieder zu dem US-Verlag und seinen iPad-Magazin-Auflagenproblemen führt. Oder es wird so ein Henne-Ei-Problem…
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Gamereactor Deutschland Magazin
Hersteller: Gamez Publishing A/S
Freigabe: 12+
Preis: Kostenlos Kaufen / Herunterladen
Gerhard Schroeder