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The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore: Interaktives Buch oder interaktiver Film?

Am vorletzten Freitag schickte mir Leander Wattig via Facebook-PN einen Hinweis auf ein neues, interaktives Buch: The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore. Auch PhantaNews, ClockWorker.de und iphoneblog.de berichtete über die App. Wir vereinbarten, das ich eine kleine Review der App verfassen werde. Gesagt, gekauft und für gut befunden. Nur… ist diese App ein “interaktives Buch” oder ein “interaktiver Film”?

Hitverdächtiger Kurzfilm: The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore

Der Trailer zur App

Titelseite - The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore

Bei itunes kann die App kaufen oder den reinen Film, wobei es den Film nicht im deutschen Store zu geben scheint:

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Wer eine wundervolle Geschichte sehen mag, kauft sich nur den Film. Wer jedoch den Film angereichert mit vielen, witzigen “interaktiven Spielereien” sein Eigentum nennen mag, der gibt ein paar Euro mehr aus und wird die eine oder andere Szene “nachspielen” können. Es ist schwer diese Art der Interaktivität in ein Screenshot-Review zu verpacken, daher hier drei Szenen in Wort und Bild.

Erste Beispielszene:

Mr. Morris Lessmore und der Wind...

Erste Szene zum Mitspielen: Durch Pfeile im Bild wird der Nutzer immer wieder dazu aufgefordert, über das Display zu streichen / swipen. Der Ergebnis haut Mt. Lessmore vom Lesesessel…

Zweite Beispielszene:

Mr. Morris Lessmore und die Bücher

Auch wenn dies mein Liebelingsbild ist, denn die Räumlichkeiten hätte ich gern. Der Hinweis auf die Bücher im Vordergrund (Tap me…) ist sehr schwach. Hier wäre eine andere Art der Nutzeransprache hilfreich. Gefällt mir daher als “Spielsezene” nicht so sehr…

Die Begrüßung durch fliegende Bücher ist ein toller Anblick. Zum Träumen für Bucherwürmer und Freunde von Lemmi und die Schmöker.

Dritte Beispielszene:

Mr. Morris Lessmore und die Musik

In dieser Szene muss der App-Spieler / Leser (?) Speser? Bamer? ein Musikstück nach Vorlage (farbige Tasten) spielen. Eine einfache Aufgabe, die selbst ich als Ex-Tänzer geschafft habe.

Zum Abschluß noch ein paar Szenen aus dem Film:

Übersicht über alle Szenen der App - The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore

Tipp

Von dem gleichen App-Entwicklungsstudio stammt auch diese App…

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Stichwort: Nutzerfreundlichkeit

Es ist sehr schwer für mich in wenigen Sätzen den Punkt anzusprechen. Während ich schnell das System dieser App verstanden habe, fanden andere Personen, denen ich das iPad mit dieser App in die Hand gab, nicht immer gleich den Weg durch die App. Einige Szenen werden sehr gut erklärt, andere Szenen scheinen weniger Hilfestellung zu geben.

Natürlich kann man diesen Punkt auch unter “spielerisches Kennenlernen der Funktionen” abheften, doch dann dürften nicht an anderer Stelle so klare Hilfestellungen vorhanden sein. Hat noch jemand diese App getestet und kann hier seine Meinung als Kommentar abgeben? Danke.

Zurück zur Eingangsfrage: Buch oder Film?

Technologiepartner

Ich verstehe ja, wenn Leander Wattig aus dem Buch-Verlagsumfeld dieses wundervolle Kleinod als ein interaktives Buch bezeichnen mögen, doch für mich ist die Herkunft eines solches interakives Buchs ein Buch, eine Geschichte in reiner Textform, ergänzt um Programmierungen zur Beschreibung der Interaktivität. Das fliegende Buch dagegen hat für mich einen Film als Grundlage, der für die App in “interaktive Häppchen” zerlegt worden ist. Das dieser Film ein Buch und Drehbuch als Vorgeschichte hat… ist eine andere Geschichte!

Wo ist für meine Blog-Leser die Grenze zwischen “interaktives Buch” und “interaktiver Film”? Gibt es diese Grenze?

Autor: Gerhard Schroeder

Nutze beruflich [KreativeKK.de] und privat das iPad. Blogge meine persönlichen Gedanken zum iPad, iPhone, Youtube, Wordpress, dem weiteren Social Web, eBooks, eMagazinen und div. Verlagsthemen. [mehr] PadLive: RSS-Feed, Twitter und Youtube.

4 Kommentare

  1. Hallo Gerhard,

    ich habe eben deinen Artikel in meinem Reeder gefunden und überlege, mir die App zu kaufen – jetzt habe ich aber noch zwei(drei) Fragen:

    Die Sprache der App ist Englisch, oder? Ist eine deutsche Version geplant?

    Unter deinen Screenshots sieht man eingelendeten Text – wird dieser gesprochen oder kann ich den selber (vor-)lesen?

    beste Grüße aus Bad Pyrmont
    vom @seppelm

    Antworten
    • Hallo Sebastian,

      die Texte sind eingeblendet.

      Die Sprache ist “english only”. Es ist von daher keine App für kleine Kinder, wobei die Bilder schon nett sind, aber die Zielgruppe sind sicher nicht an erste Stelle “die lieben Kleinen”.

      Viele Grüße aus Essen nach Bad Pyrmont,

      Gerd

      Antworten

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