Wo ist die Grenze zwischen eBook und eMagazin?
…oder: Next Steps von Apple…
Habe heute mit einem Herren telefoniert, der meinen Blog via Google gefunden hat. Wir sprachen über eBooks, eMagazine usw. -> Dem Kernthema des Blogs im Jahr 2011.Wir sprachen auch über iBooks Author (Mein Beitrag dazu) und wie die Reise mit Apple weitergehen kann…
Grenze
Wenn sich meine Leser Blog-Beiträge wie zum tollen interaktiven eBook CAGOT anschauen, oder zu dem eMagazin Wired, dann stellt sich doch die Frage, wo ist die Grenze zwischen Buch und Magazin? Layout-Gewohnheiten? Papiermenge? Hochglanz-Optik? Das Format ist beim iPad immer gleich: 1.024 x 768 Pixel.
Weiter: Gibt es also noch “eBook-Verlage” und davon getrennte “eMagazin-Verlage”?
Der Apple-Newsstand im iPad, der digitale Zeitungsstaänder
Mir persönlich gefiel der Newsstand vom ersten Tag an #nicht, denn er stellt nur eine Gatekeeper-Funktion zu den getrennten eMagazin- / eNewspaper-Angeboten dar. Somit können natürlich alle Inhalte-Anbieter (Verlage) weiterhin die eigenen technischen Formate und Geschäftsmodelle fahren.
Ein Versuch der TAZ als eBook jeweils PÜNKTLICH zum Erscheinungstermin im iBookstore zu erscheinen sind ja gescheitert. Die Freigabeprozesse dauerten bei Apple zu LANG.
Möglicher Apple-Service: iBook-Newspaper
Könnte nicht Apple, so wie Amazon im Buchsektor, versuchen den Newspaper- und Magazin-Bereich für seine technische Plattform zu festigen? Dazu müsste es ein beschleunigtes Freigabeverfahren für die speziellen iBooks aka iMagazine geben.
Aber brauchen wir denn noch eMagazine? Oder gleich eine News-App? Doch nicht jeder iPad-Leser mag der neusten Info “hinterherhecheln”. Da wäre eine pünktliche, wöchentliche oder gar monatliche Zusammenfassung zu einem Themenbereich als iBook vielleicht eine gute Lösung.
06/02/2012 @ 12:00
Ich würde sogar noch früher ansetzen: wird es in Zukunft noch Buch- und Zeitschriftenverlage in ihrer derzeit separierten Form geben? Die Kodex-Form des Buches löst sich durch Defragmentierung und “Sozialisierung” immer mehr auf, Zeitungen/Zeitschriften generieren aus Artikelreihen Shorties, bauen digital große (buchähnliche) Contentarchive auf…diese Grenzverwischung bezieht sich dann natürlich auf auf die jeweiligen Produkte. Wohlgemerkt: ich sehe dies nur im digitalen Bereich.
06/02/2012 @ 12:07
Hallo Herr Meier,
bin da ganz bei Ihnen. Im digitalen Sektor gibt es nur noch “aus Tradition” und Markenherkunft diese letzten Grenzen.
Print wirkt. Anders.
Viele Grüße aus Essen,
Gerhard Schröder