Ein neues Gamegenre: Cross-Plattform-Gaming

Vielleicht bin ich mit diesem Beitrag wieder ein Stück vor der Zeit, sonst neben der Spur.
Aber lest selbst und bildet Euch eine eigene Meinung.

Einleitung: Cross-Plattform-Gaming?

Schon im EVE Online – (K)ein Interview mit Ned Coker aka CCP Manifest zum Thema mobile-EVE im Dezember 2010 hatte ich den Verdacht, das CCP, der Spieleentwickler von EVE Online ein weitreichendes Cross-Plattform-Gaming-Konzept besitzt. Ich versuchte ein paar Infos aus dem Ansprechpartner herauszulocken, aber per Email-Interview besteht so keine Chance.

Exkurs – Was ich unter “Cross-Plattform-Gaming” Verstehe

Schon seit Jahren gibt es im Compuerspielesektor Spielewelten, zu denen Spiele auf diversen Plattformen laufen. Denkt an eine x-beliebige Spielewelt und an die entsprechenden Portierungen auf PCs, Konsolen wie XBox oder PlayStaition und auf mobile Spielegeräte wie die NintendoDS oder den iPod Touch. Wir haben also eine Spieleidee, die je nach Geschick der Entwickler auf allen Geräten “gleich” ist. Das ist kein Cross-Plattform-Gaming.

Wenn aber eine Spielewelt es dem Spieler erlaubt, auf dem Mac/PC gespielt zu werden und ein anderer Spieler kann via Konsole im gleichen Spieluniversum mitmischen, dann ist das für mich Cross-Plattform-Gaming.

Gibt es dafür schon einen anderen, stehenden Begriff? Vielleicht Single-World-Gaming?

Es gibt bisher fast nur Pläne für Cross-Plattform-Gaming:

Übersicht der MMORPGs mit Cross-Plattform-Gaming: EVE Online, World of Warcraft, World of Darkness und Guild Wars2

EVE Online

Entwickler CCP hat seinem MMORPG schon 2010 ein Web-Interface, EVE Gate, spendiert mit dem ein Spieler seinen InGame-Kalender und InGame-Mail abrufen kann. Eine offizielle App ist bisher nicht in Sicht, es gab zwar auf der letzten Hausmesse, EVE-FanFest, eine Android-Demo des Spiels zu sehen. Bisher gibt es noch kein Statement von CCP zu einer echten Ergänzung der Spielewelt durch eine offizielle App. Mit DUST 514 dagegen wird die Spielewelt der Weltraumpiloten (PC) um Kämpfe auf den Plantetenoberflächen (Konsole) ergänzt. Die beiden Spielergruppen können miteinander in Kontakt treten und Aufträge / Geld usw. Austauschen.

Hier die E3-Ankündigung zu DUST 514 als PS3-Exklusiver Titel:

Vorher war noch die Rede von XBox und PlayStation…

World of Warcraft

WoW hat bisher eine offizielle App am Start, die Teile des WebInterface (Char-Betrachtung) erlaubt, aber auch ein Auktionshaus-Funktion und Chat darstellt. Soviel ich weiss, entstehen für diesen Service monatliche Kosten.

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World of Darkness

WoD ist eine Spielewelt, in der Vamipre, Werwölfe und Magier in unserer Welt existieren. CCP, die Entwickler von EVE Online, hat sich nicht nur die Lizenz vom Buchverlag WhiteWolf gekauft, sondern gleich den ganzen Verlag. Nun wird ein MMORPG von CCP entwickelt. Für WoD, einem Spiel, bei dem Realität und Fantasy (Vampire…) vermischt werden, macht aus meiner Sicht eine iOS-App Sinn. Ein World of Darkness-Trailer gibt es bei Youtube, leider nur wenige weitere Infos.

GuildWars 2

GW2 ist auch noch nicht auf den Markt, aber in einem längeren Beitrag haben die Entwickler schon im September 2010 eine Ergänzung des MMORPGs um ein Web-Interface und eine iPad-App angekündigt. Siehe Gaming Outside the Game: Rick Ellis Talks The Guild Wars 2 Extended Experience.

Wie sind die Meinungen meiner Leser zu diesem Cross-Plattform-Gaming? Noch mehr ein “Zeitfresser”, den es zu meiden gilt? Oder eher “noch eine bessere Spielerfahrung”?

Update 17.58 Uhr: Passend zu dem Thea eine News vom PhantaNews.de: SyFy-Channel und Trion und O´Bannon = MMORPG & TV-Serie.

Update 10.06. – 18.45 Uhr: Eben gefunden E3 2011: DUST 514 Preview – Early Details via gamespot.com.

Der Weg ist das Ziel – Ein Interview zu sozialen Gemeinschaften in MMORPGs mit Rudolf Inderst

Im August 2009 las ich bei der Bloggerin Nomadenseele den Beitrag Studie zu Gilden der auf den Artikel bei Telepolis verweist. Der Politikwissenschaftler Rudolf Inderst (aka. PloyMedia-Blog) hat Gilden in Online-Rollenspielen untersucht. Passt ja auch zu Mobile-MMORPGs (MMMORPGs) als Thema. Also zum iPad.

Wer mein Interview “ganz” Lesen möchte, sollte erst bei Telepolis das Interview vorbeischauen und dann hier mein Interview als eine Art “Ergänzung” lesen.

Wie kommt man als Wissenschaftler zu DAoC? Und waren die Gildenkameraden sich der Rolle als Testobjekte bewusst? Oder entstand die Idee zur Ausarbeitung erst später?

Entscheidung für DAoC:

a) Midgard als Spielwelt möglich, ich bin großer Freund der skandinavischen Mythologie.

b) sehr gute Testergebnisse, als das Spiel herauskam

c) Community erschien mir erwachsener als WoW

d) Branchenführer WoW gefiel auch optisch nicht

Meine Forschungsmethodik heisst: “teilnehmende verdeckte Beobachtung”, d.h., ich klärte NICHT über meine Forschungsintention auf. Allerdings hätte ich auf eine DIREKTE Frage wahrheitsgemäß geantwortet. Dies geschah allerdings nicht.

Ist nen wenig schwer… sich „normal“ zu verhalten wenn man Beobachtet wird – und das auch WEISS. Aber zum Thema…

In Warhammer Online gibt es ein Spielsystem des Gildenlevels. Eine Chance zur Erreichung von “gemeinsamen” Spielzielen / Belohnungen, wie z.B. schönere, bessere Reittiere, neue Handwerkswaren, Verbesserungen der Gildenstandarte usw. Hat in Ihren Augen das eine Auswirkungen auf die Arten der Gilden?

Es ist grundsätzlich eine interessante Frage, inwiefern Änderungen der Spielmechanik – in diesem Fall “Gildenlevel” – eine Änderung der Verhaltensweisen der Spieler nach sich ziehen. Ich denke allerdings, dass eine gewisse Grobeinteilung in der Ausrichtung der Gilden dennoch weiterhin bestehen bleibt. Das Paidahafte der Online-Welten erlaubt eine spielerische Freiheit, die sich auch – oder gerade – auf Spielergruppen auswirkt.

Zum Thema Paida… Sie meinen keine Wintergärtenfirma Paida, oder? Verzeihen Sie mein schlichtes Bloggergemüt… Aber was heisst das auf Spielersprache?

“Paida” und “ludus” sind ein Paar wie “play” und “game” – mit anderen Worten – paida ist eher “herumspielen” anstatt spielen innerhalb eines engen oder linearen Regelwerks.

Drehen wir dann den Spieß um… Kann ein solches System überhaupt genutzt werden um alle “Arten von Gilden”, wie im Telepolis-Interview beschrieben zu Unterstützen / Belohnen?

Hier würde ich gerne den Spieß umdrehen:

Soll seitens der Entwickler überhaupt “unterstützt” oder “belohnt” werden? Die Spielerschaft ist sich in diesem Punkt nicht einig. Man sollte auf keinen Fall die selbstorganisierenden, ordungsstiftenden Momente und Kräfte der Gilden als soziale und politische Eckpfeiler des Spiels vergessen.

Stimmt auch wieder. Man muss nur die FÜR sich passende Gilde finden. Was dann ein anders Problem wäre. Oder… das zur persönlichen Utopie passende Spiel. Zum Thema ItemGEILheit noch eine Nachfrage: In dem Interview auf Telepolis schreiben Sie von einem System des sich Beschenkens. Das Prinzip der “sozialen Schmiere”, welches in jeder Gilde besteht. Welche anderen Systeme haben Sie selbst in Ihrer DAoC-Zeit kennengelernt?

Ausgeprägte Marktmechanismen gibt es ja zuhauf außerhalb der Gilden. Eine regelrechte Schattenwirtschaft ist entstanden, die schon längst in nicht-virtuelle Märkte hineinwirkt.

Wäre es Überhaupt denkbar, das ein solches System die Menschen vor den PCs beeinflusst von dem Spielfaktor ItemGEILheit zu entfernen / mildern? Sollte nicht gerade in Warhammer Online die Eroberung einer Burg die “Gruppe” = Gilde mehr Belohnen als ein Item?

Auch hier ist zu fragen, weshalb es einer “Milderung” oder “Entfernung” bedürfen sollte? In dieser Frage scheint mir ein überpädagogischer Impetus zu stecken. Gleichgesinnte Spieler, die sich in festen sozialen Gruppen zusammenfinden, können ihrer “Itemgeilheit”, wie Sie es nennen, lustvoll und guten Gewissens nachgehen. Anderen Gruppen wird sich jedoch in MMORPG-Welten genügend Freiraum bieten, um andere Spiellebens-Entwürfe zu verwirklichen.

Und dann zu… “überpädagogischer Impetus ” – Auch hier… schlichtest Gemüt… Meine ich es mit dem alten Beitrag aus AoC-Zeiten “zu GUT”?

Die Frage impliziert, dass es um ein “Ankommen” oder ein “Erreichen” eines utopischen Idealtyps nach Weber ginge. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, ich versuche viel mehr aufzuzeigen, dass das Gildenleben durch seine Vergemeinschaftungsprozesse ein utopisches Streben, nicht ein Erlangen darstellt. Nur so können die partizipatorischen Synergieeffekte im Sinne einer sich wandelbaren Utopik verstanden werden.

Auch hier wäre für die Leser meines Blogs eine etwas umgangsprachliche Erklärung der Sachverhalte… hilfreich.

Es geht um die Hinterfragung von “Erziehungswillen”, warum sollten die Spieler ihre ITEM-Geilheit nicht folgen, wenn es für sie unmittelbar zum Spiel gehört?

Stimmt auch wieder.

Zum Schluss: Wie müsste denn in Ihren Augen ein solches System funktionieren, um den Diablo-Sammlertrieb = ItemGEILheit aus einem MMO zu nehmen und die Gemeinschaft = Gildenlevel zu stärken. Und das bei allen Arten von Gilden?

 

Oder sind wir dann bei einer Utopie?

Wir müssen nicht in der Utopie angekommen sein, um sie schrittweise im Spiel zu verwirklichen.

Wie geht es nun für Sie weiter? Planen Sie nochmal einen Ausflug in die Onlinewelt, oder sind es nach den traurigen Gildenende doch eher Offline-Spiele, die Sie an den PC fesseln? Oder… sind es nun die guten, alten Brettspiele im trauten Kreis der Freunde???

Ich warte momentan auf ein vernünftiges MMORPG auf Konsole, aber auch Client bzw. Browser free-to-play Titel beobachte ich.

Na dann viel Spaß bei den Free2Play-MMOs. Von einem wirklichen Konsolen-MMO habe ich bisher nur Ankündigungen gelesen. Z.B. Age of Conan… ;)

Disclaimer: Dieses Interview führte ich im August 2009 im Rahmen des alten Blogs.

Buddy Rush – Ein (Art) MMORPG für iPhone / iPad & Facebook

Alexander Luck ist ein Fan der PadLive-Page bei Facebook. Er machte mich auf ein drittes MMORPG für das iPad (neben Pocket Legends und Order & Chaos Online) aufmerksam: “Buddy Rush”. Ich bat Alexander mir ein paar Zeilen für einen Gastbeitrag zu schreiben.

Trailer zum Spiel

Alexander Luck zu Buddy Rush

Durch eine Freundin auf Facebook wurde ich auf das Facebook-Spiel Buddy Rush aufmerksam und war dann auch positiv überrascht als ich dann auch mitbekam, dass man das Spiel auch auf iPhone und iPad spielen kann! Und alles ist Sync! Android ist auch in Arbeit.

Buddy Rush ist Online-Rollenspiel, das man alleine spielt, aber die Charaktere seiner Facebook-Freunde in seine Missionen mitnehmen kann. Es ist für das Spiel ein Facebook- Account erforderlich. Über diesen wird man im Spiel identifiziert. Auf den iOS-Geräten identifiziert man sich über das bekannte mobile Login-Fenster von Facebook. Auf den Servern von Sollmo, die das Spiel entwickelt haben, wird sich der letzten Login und das verwendete Gerät gemerkt und sobald man sich auf einem anderen Gerät in das Spiel einloggt, wird der aktuelle Spielstand neu heruntergeladen.

Buddy Rush - Charauswahl

Das Spiel hat zur Zeit 10 verschiedene Charakterklassen zur Auswahl und man kann drei Charaktere (character slots) kostenlos erstellen. Jeden weiteren Slot muss man kaufen. Wenn man einen Charakter löscht, ist auch der Slot weg! Bei der Erstellung eines Charakters hat man die Wahl zwischen drei verschiedenen Kostümen und kann einen Namen vergeben, den man kostenlos nicht mehr ändern kann. Das Spiel hat zur Zeit 60 Level und 7 Welten mit 56 Missionen, die durch Missionserfüllung und Levelerhöhung mehr und mehr freigeschalten werden. Skillpunkte erhält man durch die dreimalige Erfüllung einer Mission. Diese Skillpunkte kann man in vier verschiedene Skills pro Charakter investieren. Zur Erfüllung einer Mission kann man Health- und Magicpotions und bis zu zwei verschiedene Charaktere von seinen Facebook-Freunden mitnehmen. Die Potions erhält man nach Erfüllung einer Mission, Free Gifts aus Facebook und man kann auch seine Freunde beschenken. Seinen Charakter kann man drei mal hintereinander durch eine Mission führen und muss dann aber 3 Stunden warten um weiterzuspielen und mit den Charakteren seiner Freunde kann man seinen Charakter auch nur maximal dreimal am Tag spielen. Wenn man nicht warten will oder mit anderen Charakteren weiterspielen will oder der zu verwendende Charakter ein zu hohes Level hat, kann man die jeweilige Situation durch eine Stamina Potion freischalten, die man ebenfalls im Spiel erhält.

Buddy Rush - Interface

Während einer Mission erhält man Levelpunkte und auch items für seinen Charakter. Die meisten items sind levelabhängig und manche auch Klassenabhängig. Diese können die vier Eigenschaften eines Charakters unterstützen: Angriff, Verteidigung, Healthpower und Magicpower. Alle Charaktere haben einen gemeinsames Inventar in dem alle Potions, items und Kostüme abgelegt werden. Jeder Charakter hat Plätze für vier items und standardmäßig drei Potions.

BuddyRush enthält auch einen Shop, in dem man Potions, charakterslots, -resets und – Umbenennung kaufen kann. Zusätzlich kann man seinem Charakter auch schönere Kostüme kaufen, die auch die Defense erhöhen. Es kann dort auch sein Chest und der Rucksack eines Charakters für Potions vergrößert werden. Zahlungsmitel sind GoldCoins und erwerben kann man diese beim Spiel in Facebook mit den bekannten Zahlungsmitteln oder auf den iOS Geräten über inApp-Käufe.

Ich finde die Idee Spiele mit Freunden von Facebook zu spielen gut, aber mich störte schon, dass man auf einen Rechner angewiesen ist. Mit Buddy Rush kann ich nun überall spielen und es reicht sogar mein iPhone. Ich war nie ein großer Freund von Großen Spielen auf einem kleinen Bildschirm, aber bei Buddy Rush kann ich nun ein Facebook Game auch auf dem iPad spielen. Möchte man mehrere Charaktere spielen, so kommt man meiner Meinung nach aber über den Kauf eines vergrößerten Inventars nicht umhin.Buddy Rush enthält ausserdem ein kleines Mini-Spiel, bei dem man beim Fischen items oder Potions angeln kann. Ab Level 40 werden dann auch der Challenge und Dungeon Mode freigeschalten.

Nachtrag von Alexander am 11.05.2011:

Am letzten Wochenende wurde ein zweites Update veröffentlicht, welches eine neue Welt und zwei neue Charaktere hinzufügt. Außerdem wurde der neuen Option “Damage Meter” auch ein Daily Visitation Bouns eingeführt, bei welchem man items und bei regelmäßigen Besuch auch Chips gewinnen kann.

Das Spiel bei Facebook: http://www.facebook.com/buddyrush

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Gut, “Buddy Rush” ist nun kein MMORPG, nichtmal ein MORPG, eher ein Buddy-RPG. Auf jeden Fall eine neue Idee des Multi-Plattform-Gamings. Gameloft hat ja seinen Shooter N.O.V.A. Elite nun auch bei Facebook untergebracht und… seit gestern (Pressemitteilung) ist auch “Green Farmers” am Start (Trailer). Nur bei EVE Online, dem Multiplattform-Spieluniversum (Kein Interview dazu) ist noch keine mobile Lösung in Aussicht?

Wer ein richtiges MMORPG für sein iPad sucht, sollte sich Order & Chaos Online anschauen, oder Pocket Legends!

Soziale Netzwerke in EVE Online oder “Who needs a CEO?”

Sicher sind nun einige Blog-Leser verwirrt. Was will der Blogger mit der Überschrift Aussagen? Nun, es geht um ein Video mit einer Laufzeit von einer Stunde, welches den Titel trägt “Who needs a CEO?”. Es wurde vor einigen Wochen in Island zum Spiel / Simulation “EVE Online” aufgenommen.

Was hat “EVE Online” mit dem iPad zu tun?

Ich hatte vor einigen Wochen einen ersten Beitrag zu EVE, dem Social Game aka MMORPG, hier im Blog EVE Online: (K)ein Interview mit Ned Coker aka CCP Manifest zum Thema mobile-EVE. Für das iPad gibt es bisher erst ein MMORPG, welches ich am Ende des Beitrags iPad + MMORPG = ? vorgestellt habe, Pocket Legends. Gameloft bereitet auch ein iOS-MMORPG Order & Chaos Online vor. Ein weiterer Beitrag zu dem Thema war Trend: MMORPG to Go für iPad & Co. Vermutlich werde ich daher nun öfter auf diese Art von iPad-Apps eingehen.

Vor ein paar Wochen fand in Island das EVE Fanfest statt, in dessen Rahmen dieser Gastvortrag gehalten wurde. Das Fanfest ist ein vom Spieleentwickler CCP ausgerichtetes Treffen für die Fans, um mehr über das Spiel zu erfahren und zum Networken unter den Spielern. Eine Art re:publica für EVE.

Ich habe mir diesen Beitrag für den Ostermontag aufgespart, weil ich hoffe, das so der eine oder andere Leser die Zeit für das Video findet, welches auch für die Social-Media-Freunde von Interesse sein wird.

Besonders Bemerkenswert dürfte für die nicht MMO-Spieler der Part ab der Minute 14:14 zum Thema “Eco Chambers” und der Part ab der Minute 25:17 zum Thema “Influence Broker”  sein, in dem es um die Verbreitung von Nachrichten in Netzwerken und Netzwerke auf dem Schulhof geht. Es ist zwar ein Vortrag zu ein PC- und Mac-Spiel, aber die Kommunikationsbeispiele werden genauso für iOS-MMOs zutreffen, denn auch dort Spielen “Menschen mit Menschen”.

Einen weitereren Beitrag zum Thema soziale Netzwerke gefällig? Ich habe da noch ein paar Zeilen zu soziale Netzwerke im Mittelalter und spanne da den Bogen von “Herrn der Ringe” bis zur mobilen Gesellschaft…

Order & Chaos Online – Ein neues MMORPG für iPhone & iPad

Gameloft hat vor wenigen Tagen ein Trailer veröffentlicht zu einem neuen RPG für iOS. Es soll ein MMORPG werden!

httpv://www.youtube.com/watch?v=ql-iu98XGds

Laut golem.de gibt es zu dem Trailer noch keine weiteren Infos. Man kann natürlich, wenn man sich dieses Spiel anschaut und mit weiteren Apps von Gameloft vergleicht (Siehe Gameloft und die Avatar-Steuerung) schon ein paar Infos hervorzaubern:

  • Rassen: Mensch, Elf und Ork (+ Untote?)
  • Es gibt eine MMO-übliche Gruppenfunktion
  • MiniMap vorhanden
  • Während die anderen RPGs von Gameloft für die Buttons auf der linken Seite nur Action-Funktionen  kennen = Klicken und sofort Zuschlagen = Wer mehr Klickt haut öfter zu – scheint dieses MMORPG einen CoolDown-Funktion zu kennen
  • Erste 3D-Spiele wie Avatar hatten ein echtes Kamera-Problem, doch neuere Apps haben eine frei bewegliche Kamera

Nun ist Order & Chaos Online nicht das erste MMORPG für das iPad. Siehe iPad + MMORPG = ? und mein Interview zur MMORPG-Demo “Esenthel”. Sicher werden bald weitere iOS-MMORPGs folgen.

Wer einen Einblick in die Gameloft-RPG-Steuerung haben möchte, dem kann ich diese Apps empfehlen:

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[app 402028208]

[app 343687281]

Update 27.04.2011:

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Seit heute ist die App im Store. Preismodell laut Rundmail von Gameloft: “KOSTENLOSES 3-MONATS-ABO-ANGEBOT bei der ersten Anmeldung. Erneuere deinen Zugang für nur 0,79€/Monat, 1,59€ für 3 Monate oder 2,39€ für 6 Monate.”